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Jeder sagt was anderes, jeder erzählt die SUP-Geschichte neu. Das ist toll, denn dann fällt es kaum auf, wenn wir hier die 237. Version liefern. Um es nicht zu kompliziert zu machen, kommen hier die wenigen Fakten, auf die sich die meisten SUP-Historiker einigen können.

Schon vor Tausenden von Jahren standen Menschen auf Baumstämmen und paddelten von Fischernetz zu Fischernetz. Oder von Meerjungfrau zu Meerjungfrau. Am elegantesten stellten sich dabei die Polynesier an, also unsere Freunde aus der Südsee. Die Hawaiianer (Nord-Polynesien) konnten das auch ganz gut und deshalb machen wir hier einen Schnitt und befinden uns gleich im Jahre 1960. Hawaii.

Die Waikiki Beach Boys waren unterwegs auf riesigen Wellenbrettern, mit denen man prima geradeaus surfen konnte; und dies bevorzugt in kleineren Wellen. Das sogenannte „Beach-Boy-Style-Surfing“ haben diese Jungs erfunden. Im Laufe der 60er entwickelte sich dann mehr und mehr ein richtiger Surf-Hype, der alsbald von Hawaii auf Southern California überschwappte. Die Waikiki-Jungs profitierten vom Surf-Boom jener Jahre, denn jeder der stehen konnte, wollte surfen lernen und jeder brauchte einen Coach. Voilà!

Die Touristen von Waikiki oder der South Shore von Oahu wollten aber nicht nur surfen lernen; sie wollten Ihre Trainings-Erfolge auf Celluloid bannen um sie später ihren Kindern und Enkeln zeigen zu können: „Guck, das war der Surf-Opa!“ Also nix wie raus mit der Kamera aufs Longboard und den Touris die paar Extra-Dollar abnehmen. Doch wie bleibt die Kamera trocken? Genau. Wir surfen stehend mit und GEGEN die Welle und vor allem: WIR BLEIBEN STEHEN.

Schnell ein Outrigger-Paddel in die Hand und JA: das ist die Geburtsstunde des modernen Stand Up Paddling!