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Was ist SUP?

Niemand vergisst jemals das erste Mal (sein/ihr erstes Mal) auf einem Stand Up Paddle Board. Ich vergesse es nie! Vollkommen egal, ob Du schüchtern Deinen Fuß ins Alsterwasser hältst und Minuten später Deinen ersten Hamburger Kanal paddelst, oder ob es eine Sylter Welle ist, die – weil zu hoch und zickig – Dich und Dein SUP-board zu zerlegen droht .. Dein erstes Mal auf einem SUP-Board ist und bleibt magisch.

Ich selbst stand zum ersten Mal auf dem Zürichsee in der typisch kabbeligen Welle, die der See immer ausgerechnet am Feierabend produziert. Ganz ehrlich: Ich stand nicht. Ich fiel permanent ins Wasser! Und es war die schönste Art von Tauch-, Sprung-, Board- und Wasservergnügen, die ich mir vorstellen konnte. Nass und glücklich habe ich es 2 Tage später wieder probiert und seit dem hat mich der Sport voll erwischt.

Mit jedem Paddelschlag wirst Du sicherer, schneller, lustiger und freier im Kopf. Du willst immer nur noch raus aufs Wasser und nach ganz kurzer Zeit paddelst Du im Regen und im Dunkeln und Du kannst es einfach nicht glauben, was SUP mit Dir tut.

Ist Stand Up Paddling Board Sport? Ja! Ist Stand Up Paddling Wassersport. Total! Ist Stand Up Paddling Paddelsport? Unbedingt! .. SUP ist all das und noch viel mehr. Ich habe meine Windsurfboards in die Ecke geworfen, den Hobie Cat verkauft. Die Rennräder verstauben in der Garage und Jogging?!? .. wer redet noch vom Laufen? .. Kommt vorbei und probiert es aus. Der Sport wird auch Euch verändern; und keiner weiss, wo Ihr mit SUP landen werdet.

Totally stoked, Ingo Rotermund Founder

Geschichte

Jeder sagt was anderes, jeder erzählt die SUP-Geschichte neu. Das ist toll, denn dann fällt es kaum auf, wenn wir hier die 237. Version liefern. Um es nicht zu kompliziert zu machen, kommen hier die wenigen Fakten, auf die sich die meisten SUP-Historiker einigen können.

Schon vor Tausenden von Jahren standen Menschen auf Baumstämmen und paddelten von Fischernetz zu Fischernetz. Oder von Meerjungfrau zu Meerjungfrau. Am elegantesten stellten sich dabei die Polynesier an, also unsere Freunde aus der Südsee. Die Hawaiianer (Nord-Polynesien) konnten das auch ganz gut und deshalb machen wir hier einen Schnitt und befinden uns gleich im Jahre 1960. Hawaii.

Die Waikiki Beach Boys waren unterwegs auf riesigen Wellenbrettern, mit denen man prima geradeaus surfen konnte; und dies bevorzugt in kleineren Wellen. Das sogenannte „Beach-Boy-Style-Surfing“ haben diese Jungs erfunden. Im Laufe der 60er entwickelte sich dann mehr und mehr ein richtiger Surf-Hype, der alsbald von Hawaii auf Southern California überschwappte. Die Waikiki-Jungs profitierten vom Surf-Boom jener Jahre, denn jeder der stehen konnte, wollte surfen lernen und jeder brauchte einen Coach. Voilà!

Die Touristen von Waikiki oder der South Shore von Oahu wollten aber nicht nur surfen lernen; sie wollten Ihre Trainings-Erfolge auf Celluloid bannen um sie später ihren Kindern und Enkeln zeigen zu können: „Guck, das war der Surf-Opa!“ Also nix wie raus mit der Kamera aufs Longboard und den Touris die paar Extra-Dollar abnehmen. Doch wie bleibt die Kamera trocken? Genau. Wir surfen stehend mit und GEGEN die Welle und vor allem: WIR BLEIBEN STEHEN.

Schnell ein Outrigger-Paddel in die Hand und JA: das ist die Geburtsstunde des modernen Stand Up Paddling!